Alles, was Sie über die rechtlichen Hinweise für einen Online-Shop für Bekleidung wissen müssen

Eine Online-Verkaufsseite für Kleidung muss rechtliche Hinweise anzeigen, die den französischen Gesetzen entsprechen. Seit Mai 2024 hat sich der Rahmen geändert: Das Gesetz SREN hat den alten Artikel 6 III der LCEN durch neue Artikel ersetzt, die die erforderlichen Informationen umstrukturieren. Viele Online-Modegeschäfte arbeiten noch mit veralteten Seiten, die nach dem alten Text verfasst wurden.

Gesetz SREN und rechtliche Hinweise: Was sich für eine E-Commerce-Textilseite geändert hat

Vor Mai 2024 basierten die Identifikationspflichten des Herausgebers einer Seite auf Artikel 6 III des Gesetzes LCEN vom 21. Juni 2004. Das Gesetz Nr. 2024-449, auch bekannt als Gesetz SREN (Sicherheit und Regulierung des digitalen Raums), hat die Artikel 1-1 und 1-2 der LCEN geschaffen, die diese Grundlage ersetzen.

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Diese neuen Artikel präzisieren strukturiert die Informationsblöcke, die angegeben werden müssen. Die Telefonnummer des Herausgebers ist beispielsweise jetzt ausdrücklich erforderlich. Die Identität des Hosting-Anbieters muss seine Adresse und Telefonnummer enthalten, nicht nur seinen Firmennamen.

Für ein Bekleidungsgeschäft bedeutet dies eine konkrete Sache: Das Kopieren und Einfügen eines alten Modells von rechtlichen Hinweisen, das auf einem nicht aktualisierten Generator gefunden wurde, birgt das Risiko von Sanktionen. Ein gutes Beispiel für eine aktualisierte Seite gemäß diesem neuen Rahmen ist in den rechtlichen Hinweisen von vetementglamour.fr zu sehen, die die von der Gesetzgebung SREN geforderten Blöcke integrieren.

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Obligatorische Inhalte der rechtlichen Hinweise für ein Online-Bekleidungsgeschäft

Verkaufen Sie Kleider, T-Shirts oder Modeaccessoires auf Ihrer eigenen Seite? Hier sind die Informationen, die Ihre Seite mit rechtlichen Hinweisen gemäß Ihrem Status enthalten muss.

Unternehmer in einem Coworking-Space für Mode, der die erforderlichen rechtlichen Dokumente für eine E-Commerce-Seite für Kleidung überprüft

Gemeinsame Informationen für alle Status

  • Die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer des Herausgebers der Seite, um einen direkten und schnellen Kontakt zu ermöglichen.
  • Die vollständige Identität des Hosting-Anbieters der Seite: Name oder Firmenbezeichnung, Postadresse und Telefonnummer. Ein einfaches Logo oder ein Link zur Website des Hosting-Anbieters reicht nicht aus.
  • Der Name des Publikationsleiters oder des Redaktionsverantwortlichen, wenn die Seite redaktionelle Inhalte veröffentlicht (zum Beispiel einen Modeblog).
  • Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern das Unternehmen steuerpflichtig ist.

Natürliche Person oder juristische Person: die Unterschiede

Ein Einzelunternehmer (einschließlich Mikro-Unternehmer) muss seinen Vor- und Nachnamen angeben, begleitet von der Bezeichnung “Einzelunternehmer” oder den Initialen “EI”, sowie seiner Wohnadresse.

Ein Unternehmen (SAS, SARL, EURL) muss seine Firmenbezeichnung, seine Rechtsform, den Betrag des Stammkapitals und die Adresse des Hauptsitzes angeben. Die Handelsregisternummer ist ebenfalls erforderlich.

Der Inhalt variiert je nach Status, aber die Anzeigeverpflichtung ist identisch. Es gibt keine Ausnahmen für kleine Geschäfte oder Seiten mit geringem Verkehr.

Besondere Verpflichtungen für den Online-Verkauf von Kleidung

Eine Mode-E-Commerce-Seite beschränkt sich nicht auf die klassischen rechtlichen Hinweise. Das Verbraucherschutzrecht fügt zusätzliche Schichten hinzu, die oft den Markeninhabern, die ihren ersten Shop eröffnen, unbekannt sind.

Widerrufsrecht online seit Juni 2026

Seit dem 19. Juni 2026 müssen Verkaufsseiten, die dem Verbraucherschutzgesetz unterliegen, eine Widerrufsoption direkt online anbieten. Diese Möglichkeit muss in den rechtlichen Hinweisen oder den AGB beschrieben werden, mit einem klaren Verweis auf das entsprechende Formular oder den Button.

Vor diesem Datum genügte ein herunterladbares PDF-Formular oder eine einfache E-Mail. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Das Fehlen dieser Funktion stellt einen sanktionierbaren Verstoß dar.

Umweltkennzeichnung für Textilien

Die französische Gesetzgebung führt schrittweise eine Umweltkennzeichnung für textile Produkte ein. Verkaufsseiten für Kleidung müssen diese Verpflichtung antizipieren, die die ökologische Auswirkung jedes Artikels betrifft (Emissionen, Wasser, Recyclingfähigkeit).

Dieses System, das sich von den rechtlichen Hinweisen im engeren Sinne unterscheidet, erfordert neue Informationen auf den Produktblättern. Es ist sinnvoll, in den rechtlichen Hinweisen die Konformität der Seite mit diesen Anforderungen zu erwähnen oder auf die Umweltpolitik zu verweisen.

Ansicht von oben auf einen Schreibtisch mit Computer, der die rechtlichen Hinweise einer Online-Verkaufsseite für Kleidung und Stoffmuster anzeigt

Sanktionen und häufige Fehler auf Online-Mode-Seiten

Die Sanktionen für fehlende rechtliche Hinweise sind nicht symbolisch. Für eine natürliche Person kann die Strafe bis zu einem Jahr Gefängnis und eine erhebliche Geldstrafe betragen. Für eine juristische Person wird der Betrag vervielfacht.

Die häufigsten Fehler auf Online-Bekleidungsgeschäften sind nicht das völlige Fehlen von rechtlichen Hinweisen, sondern unvollständige oder veraltete Seiten.

  • Der Hosting-Anbieter wird ohne Adresse oder Telefonnummer erwähnt, was nicht den Anforderungen der Artikel 1-1 und 1-2 der LCEN entspricht.
  • Die Telefonnummer des Herausgebers fehlt, obwohl sie jetzt obligatorisch ist.
  • Die Hinweise enthalten nicht die Aktualisierung im Zusammenhang mit dem Gesetz SREN von Mai 2024 und beziehen sich weiterhin auf den alten Artikel 6 III.
  • Die Seite mit den rechtlichen Hinweisen wird mit den AGB oder der Datenschutzrichtlinie verwechselt. Es handelt sich um drei verschiedene Dokumente, auch wenn sie auf derselben Seite koexistieren können.

Die Verwechslung von rechtlichen Hinweisen und der RGPD-Datenschutzrichtlinie ist häufig. Die rechtlichen Hinweise identifizieren den Herausgeber der Seite. Die Datenschutzrichtlinie beschreibt die Verarbeitung personenbezogener Daten. Die AGB regeln die Geschäftsbeziehung mit dem Käufer. Jedes Dokument hat seine eigene rechtliche Grundlage.

Für eine Online-Verkaufsseite für Kleidung bleibt die Seite mit den rechtlichen Hinweisen ein lebendiges Dokument. Jede Änderung des Status, des Hauptsitzes, des Hosting-Anbieters oder des regulatorischen Rahmens erfordert eine Aktualisierung. Die Konformität wird nicht einmalig überprüft, sondern muss bei jeder Änderung der Seite oder des Gesetzes aufrechterhalten werden.

Alles, was Sie über die rechtlichen Hinweise für einen Online-Shop für Bekleidung wissen müssen